Projektentwicklung im Naturschutz

aktuelle Projekte

Grünland in der GAP-Reform

Weidenutzung in der Aue

Aktuell werden in Brüssel, Bund und Ländern die Weichen für die Gestaltung der Agrarlandschaften bis zum Jahr 2020 gestellt. Ein Projekt des Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL) bringt Erfahrungen aus der Landschaftspflege durch extensive Beweidung und aus Weidprojekten in die Diskussion um die Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik ein. Das Ziel: Eine multifunktionale extensive Weidewirtschaft soll auf großer Fläche umsetzbar werden - ein Schlüssel, um wichtige Ziele der Europäischen Union, Deutschlands und der Bundesländer insbesondere für Schutz und Entwicklung der Biodiversität, zugleich aber auch in Bezug auf Gewässer- und Klimaschutz zu erreichen.

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Projektträger: Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL), Ansbach

Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Ausgleichs-Agentur Schleswig-Holstein, Bayerischer Naturschutzfonds, Heidehof Stiftung, Naturstiftung David, Heinz Sielmann Stiftung, WWF Deutschland

Laufzeit: 2011 - 2015

aktuelle News zum Thema: Weideblog

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Mehr Weidetiere in Sachsens Landschaften

Berggrünland im Osterzgebirge mit Steinrücken

Naturschutz und Landwirtschaft mit vereinten Zielen: In Kooperation mit dem Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen werden landestypische Weidebetriebe beraten - das Lehr- und Versuchsgut Köllitsch an der Elbe, eine Agrargenossenschaft im Osterzgebirge und zwei Betriebe im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Weiter werden Vorschläge entwickelt, wie Landschaftspflege mit Raufutterfressern im Freistaat künftig gefördert werden kann - um Ziele des Naturschutzes ebenso zu erreichen wie eine wirtschaftliche Tragfähigkeit für die Betriebe.

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Biotopverbund als Klimaanpassungsstrategie

Hochheide am Osterkopf

Wer überleben will, muss wandern: Der Klimawandel führt dazu, dass Arten ihre Höhenverbreitung ändern müssen. Im Naturpark Diemelsee arbeiten Wissenschaft und Praxis zusammen, um den aktuellen Wissensstand in ein umsetzbares Projekt zu transferieren: Ein verbesserter Biotopverbund wird die Wanderungsfähigkeit und den Erhaltungszustand vieler Arten verbessern.

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Projektträger: Zweckverband Naturpark Diemelsee, Willingen

Laufzeit: 1/2014 - 12/2015

Projektförderung:

  • Studie Naturschutzprojekte im Naturpark Diemelsee - eine Analyse von Potenzialen unter besonderer Berücksichtigung eines Vorhabens zum Thema „Biotopverbund Diemel als Anpassungsstrategie an den Klimawandel“: Leader, Verein Naturpark Diemelsee e.V.
  • Projekt Biotopverbund als Klimaanpassungs-Strategie des Naturschutzes - Zusammenführung des aktuellen Kenntnisstands anhand der Beispielregion Naturpark Diemelsee: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Bezirksregierung Arnsberg (Landesmittel) und Regierungspräsidium Kassel (Mittel des HMUELV)
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Biodiversitätsprojekt Günztal Weiderind

Original Braunvieh an der Günz
Naturschutz in einem landwirtschaftlichen Invensivgebiet: Die Stiftung Kulturlandschaft Günztal entwickelt gemeinsam mit Landwirten extensive Weidenutzung mit dem Ziel, mehr Naturschutz zu erreichen. Das Projekt wird beraten hinsichtlich beweidungspraktischer Fragen, Monitoringmethoden, Konfliktmoderation und der Entwicklung von Folgeprojekten. Mehr…

 

Träger: Stiftung Kulturlandschaft Günztal, Ottobeuren

Laufzeit: 2011 - 2014

Finanzierung: Regierung von Schwaben, Augsburg, aus Mitteln der Bayersichen Biodiversitätsinitiative

bisherige Ergebnisse:

  • Zielkonzept Naturschutzorientierte Beweidung und Erfolgskontrolle im Bayerischen Biodiversitätsprojekt „Günztal Weiderind“

  • Begleitung des naturschutzfachlichen Monitorings seit 2012 (laufend)

  • aktuell: Weiterführung des Monitorings, Entwicklung von Folgeprojekten und Aufzeigen von Finanzierungsoptionen

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Erweiterungsantrag UNESCO-Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald

Feuchtwiese im Vessertal

Das Biosphärenreservat vessertal-Thüringer Wald soll von derzeit 17.081 auf künftig 33.738 ha vergrößert werden, um den Mindestanforderungen von 30.000 ha zu entsprechen. Im Auftrag und mit Unterstützung der Verwaltung und des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz erfolgt derzeit die Erarbeitung des Erweiterungsantrags an die UNESCO.

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Das Biosphärenreservat liegt in einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands, dem Thüringer Wald. Es repräsentiert einen typischen Landschaftsausschnitt aus der zentraleuropäischen Mittelgebirgsschwelle. Das Gebiet wird nur in Bachtälern und auf den Hochflächen kleinflächig von Bergwiesen aufgelockert. Der Niederschlagsüberschuss in den Kammlagen bewirkt die Ausbildung kleinflächiger Hochmoore und eines dichten Fließgewässernetzes.

Auftraggeber: Biosphärenreservat Vessertal-Thüringer Wald, Verwaltung, Schmiedefeld a.R.

Laufzeit: 2013/14

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Moderation im Biosphärenreservat Bliesgau

Im Auftrag des Instistuts für Ländliche Strukturforschung (IfLS) in Frankfurt wird die Arbeitsgruppe "Naturschutz und Landbewirtschaftung" moderiert. Im Rahmen des Diskussionsprozesse für ein Regionales Entwicklungskonzept und ein neues Rahmenkonzept für das Biosphärenreservat werden mit breiter Bürgerbeteiligung Entwicklungsziele und Projektvorschläge formuliert. Die Öffentlichkeitsbeteiligung beinhaltete vier Workshops und endete am 04.11.2014 in Homburg mit einem gemeinsamen Abschlusstermin aller AGs.

weitere aktuelle Projekte

  • Antragsausarbeitung für ein EU-LIFE-Projekt zu Schutz und Entwicklung der Bergwiesen in der hessischen Rhön (Auftraggeber: Landkreis Fulda; Auftrag in Kooperation mit Büro für Landschaftskonzepte Markus Mayer, Schallstadt)
  • Beratung im boden:ständig-Projekt Rhön-Grabfeld der bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung (Auftraggeber: Agrokraft GmbH)
  • Auswertung von Ökokonto-Projekten der Naturland-Ökoflächen-Management GmbH (ÖFM) im Saarland (Auftraggeber: Naturlandstiftung Saar)
  • Workshop und Antragserarbeitung im Wettbewerb "Staatlich anerkannte Öko-Modellregion" des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für den Landkreis Rhön-Grabfeld (Auftraggeber: Landkreis Rhön-Grabfeld)
  • Literaturstudie "Auswirkungen von Beweidung auf gesetzlich geschützte und besonders seltene Pflanzenarten" (Auftraggeber: Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege)